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ECHING „Licht setzen ist ja wie Billard“
Vom 18. bis 21. Juli ging es in der Wendelin Sachtler Academy allein um das Thema Licht. Welche Effekte mit dem facettenreichen Arbeitsmittel erzielt werden können, demonstrierte Dozent Leo Borchard an praxisnahen Beispielen und die fünf Teilnehmer kehrten mit viel neuem Licht-Know-how in ihren Drehalltag zurück. Filmemacher Christoph Freidhöfer berichtet von seinen Workshop-Erfahrungen. Am Anfang jedes Entwurfs einer Beleuchtungsszene stehen theoretische Erwägungen. So begann auch der Basic Industrial Lighting Workshop mit den theoretischen Grundlagen: Welche Möglichkeiten der Lichtgestaltung und –führung gibt es generell? Wie erreiche ich die beste Ausleuchtung meiner Szene? Farbtemperatur, Lichtcharakter oder Standard-Beleuchtungssituationen wurden ausführlich diskutiert. Auch sehr spezifische Fragen brannten uns Teilnehmern unter den Nägeln.
Elegante Lösungen für Licht und Schatten
Nach der Ausleuchtung von Portraitsituationen im Normal- bzw. Lowkey-Stil tasteten wir uns zur Ausleuchtung einer kompletten Szenerie vor. Die Sachtler-Prototypwerkstatt mit ihren kleinteiligen Geräten bot dafür den perfekten Ort. Die anspruchsvollste Aufgabe kam aber erst ganz zum Schluss: Licht setzen in einem fahrenden Auto. Erfahrungsaustausch in entspannter AtmosphäreMit fünf Teilnehmern entwickelte der Workshop eine außergewöhnliche Intensität. Bei der gemeinsamen Beurteilung der Resultate auf einem großen Studiomonitor ging Leo Borchard sehr dezidiert auf spezielle Fragen der einzelnen Teilnehmer und deren praktisches Arbeiten ein. Die Diskussionen zwischen Dozent und Seminarbesuchern waren dabei oft so angeregt, dass auch noch in den Mittags- und Kaffeepausen gefachsimpelt wurde und Erfahrungen ausgetauscht wurden.
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